Über das Bierstadl

Das „Bierstadl“ – ein echter Dauerbrenner

Das „Bierstadl“ ist die urgemütliche Kneipe im Killertal! Egal ob man Freunde treffen möchte, Live-Musik hören oder einfach nur nach Feierabend sein Pils schlürfen – im „Bierstadl“ sind die Besucher richtig.

Als die Kneipe im Oktober 1983 ihre Türen öffnete riefen die Jungen und Junggebliebenen der Region „Hurra“. Muffige Wirtschaften gab es zur Genüge. Aber um in gepflegter Atmosphäre ein schlankes Pils trinken zu können, dazu musste man damals bis nach Reutlingen und Tübingen fahren.
Das „Bierstadl“ kam also nahezu einer Erlösung gleich und war von der aller ersten Stunde an ein beliebter Treff.

Bis heute hat das Lokal in der Killertalstraße 34 nichts von seinem heimeligen Flair verloren. Manche Biersorten der Anfangszeit wurden zwar gegen andere ausgetauscht, aber Becks, Bit oder Warsteiner gibt es noch immer. Und nach wie vor wird der Gerstensaft frisch gezapft und kühl serviert. „Das zischt“, sagen Bierliebhaber, wenn sie den ersten Schluck eines wirklich gelungen eingeschenkten Bieres genießen dürfen.

An Geschichten ist die Gaststätte reich. So war die Feier zum zehnjährigen Bestehen ein Großereignis, welches auch in der Presse sein Echo fand. Zwei Tage lang feierten die zahlreichen Freunde des Lokals den Geburtstag gemeinsam mit Besitzer Hans-Jürgen Kanz in der Junginger Festhalle. Außerdem mit dabei waren damals die Bands „Crossfire“ und „Papas“. Unvergessen sind aber auch die zahlreichen Silvesterpartys und Faschingsbälle.

„Alles Schnee von gestern“, sagen die Besucher, die sich dieser Tage in der Killertalstraße 34 treffen. Wichtiger als alte Kriegergeschichten ist der neuen Generation, dass die Gastlichkeit weiterhin stimmt – und was die Kneipe heute zu bieten hat. Dazu gehören häufig stattfindende Konzerte. Gerd Rube, Elling, Dave Mendoza, die Midlife Buddies, Tim Beam oder DD Deluxe und die Deadflowers sind nur einige der Bands und Künstler, die in jüngerer Zeit im „Bierstadl“ aufgetreten sind. „Runter vom Sofa, rein in die Kneipe“ heißt daher das Motto und an den Konzertabenden ist das Lokal dann auch jedes Mal zum Platzen voll.

Auch sonst läuft Musik, ältere und allerneueste Schlager. Aber richtig laut gedreht wird die Anlage nur wenn Partys stattfinden oder im Fasching. Das Gespräch steht im Vordergrund – egal ob an der Theke oder an einem der Tische. „Zudröhnen lassen kannst du dich überall. Aber im Grunde haben die Leute doch das Bedürfnis, miteinander zu reden“, weiß Hans-Jürgen Kanz.

Es braucht nicht verheimlicht zu werden, dass die Zeiten für die „gastronomische Perle des Killertales“ – so schrieb die Presse einmal - nicht immer rosig waren. Das Freizeitverhalten hat sich mehrmals gewandelt, die jeweilige Wirtschaftslage bekam auch das Gaststättengewerbe zu spüren und nachdem das „Bierstadl“ den Anfang gemacht hatte, schossen allenthalben in der Region Bierkneipen aus dem Boden. Doch das Original in Starzeln hat sämtliche Stürme überstanden Und während die Namen mancher ehemaliger Mitbewerber heute schon längst wieder vergessen sind, ist das „Stadl“ immer noch eine beliebter Treff für Jung und Alt. Ein echter Dauerbrenner eben.

Dabei steckt gar kein allzu großes Geheimnis hinter dem Erfolg. Die Bierkneipe hat sich dem jeweiligen Wandel der Zeit eben gerade nicht angepasst, stattdessen hat sie treu und verlässlich an dem festgehalten, was die Gäste schon in der Gründerzeit zu schätzen wussten. Nämlich Prompten Service und eine gemütliche Atmosphäre, eine reiche Auswahl an Getränken und kleinen Speisen sowie das Gefühl, das man einfach willkommen ist.